Maria.....62 Kilo leichter :-)

Ich bin Goldie…. Goldie, einfach nur Wahnsinn.

Tatsächlich habe ich es geschafft, mein Gewicht um 62 kg zu reduzieren.

Dabei war das gar nicht mein ursprüngliches Ziel. Wäre auch unrealistisch gewesen, wenn ich so Ende Oktober 2014 gestartet wäre.
Es hat sich so vieles verändert in meinem Leben. Nicht nur, dass ich mich ganz anders fühle, nein, mein Körper dankt es mir auch durch deutlich weniger Krankheiten. Dadurch bedingt, stehe ich ganz anders im Leben, kann meine Ziele verfolgen.
Ganz konkret verändert hat sich bei mir:

1. Ich kann Süßigkeiten einkaufen, ohne sie noch am Abend zu verschlingen. Es ist immer etwas im Schrank und ich gerate nicht in Stress wenn Besuch kommt, weil bereits alles Eingekaufte in meinem Mund verschwunden ist. Ganz schlimm war für mich der Heimweg nach anstrengenden Arbeitstagen. Ich komme direkt an allen möglichen Supermärkten vorbei. So passierte es sehr sehr oft, dass ich in den 15 Minuten bis zuhause locker 1000 kcal vertilgte und dann nochmal ganz normal aß. Diesen Heißhunger habe ich noch immer. Manchmal muss ich auch anhalten und mir etwas zu essen kaufen, aber das sind dann Kirschen oder Bananen.

2. Ich bin kein heimlicher Esser mehr. Total unlogisch, aber es war mir unangenehm in der Öffentlichkeit meinen Gelüsten nachzukommen. Immer hatte ich das Gefühl, dass alle anderen Menschen darüber reden (was ja leider auch häufig der Fall ist). Jetzt gönne ich mir gerne etwas! Dadurch behalte ich ein Maß und esse nicht gefrustet im Nachhinein.

3. Fertiggerichte interessieren mich nur noch selten. Früher war für mich wichtig, schnell viel zu essen. Ich hatte bei Hunger oder auch Appetit nicht die Geduld mir eine gute Mahlzeit zuzubereiten. Heute schaffe ich es bei sehr großem Hunger mit einem Stück Obst oder einem Ei etwas Leichtes zu essen und bereite mir dann in Ruhe meine geplante Mahlzeit zu. Ich nehme mir bewusst Zeit für die Mahlzeiten. Häufig erledige ich nach der Arbeit zunächst alles was noch erledigt werden muss, damit ich dann kochen und essen kann.

4. Ich gehe aufrechter! Tatsächlich! Meine gesamte Körpersprache hat sich verändert…was mir Menschen, die mich so wahrnehmen wollen, als arrogantes Auftreten unterstellen. Aber auch da stehe ich drüber, denn es ist nicht Arroganz, sondern Glück!

5. ICH BIN EIN GLÜCKLICHER MENSCH!!!!WW hat mich nicht nur gelehrt, mehr auf meine Ernährung zu achten. Durch die Ernährungsumstellung und die bewusste Auseinandersetzung mit meinen alltäglichen Strukturen, konnte ich meine privaten und beruflichen Ziele ganz anders in Angriff nehmen. Kleine Rückschläge warfen mich nicht mehr immer aus dem Konzept. „Nicht immer“, weil es natürlich in den 3,5 Jahren nicht immer glatt lief.

Aber erst einmal der Reihe nach.
Ich war ab meiner Einschulung ein dickes Kind und später auch ein dicker Erwachsener. Meine Figur und die Einschränkungen derer spielten immer eine Rolle. Es begann beim Kleid für meine Erstkommunion. Wobei „immer dick“ nicht ganz richtig ist. 2004 begann ich eine Diät und ich hielt 13 Monate durch, bis ich richtig schlank war. Tschja und wie das so ist, nach 5 Jahren hatte ich mein ursprüngliches Startgewicht wieder erreicht. 2014 lag ich über diesem nochmal 20 kg drüber! Oh Gott, beim Schreiben bekomme ich Panik. Wenn ich in 10 Jahren wieder 20 kg über dieser Marke liege……Nein! Genau das passiert mir nicht mehr! Ich weiß das, denn ich bin dieses Mal einen gesunden und bewussten Weg gegangen. Zunächst alleine als Online-Teilnehmer. Ab Februar 2018 habe ich mich ins Workshop bewegt  und das war die beste Entscheidung. Aber ich schweife wieder ab!

Mein Klickmoment Oktober 2014
Bemerkungen wie der, dass ich ja ganz hübsch wäre, wenn ich schlanker wäre, trotzte ich!
Der Hinweis meines Hausarztes, dass ich mein Gewicht reduzieren müsste, dann ginge es mir besser….pah, da wechselte ich den Hausarzt.
Die Jeans in 48 passte nicht mehr. Dann wurde sie in 50 gekauft! Als das auch eng wurde, begann ich mich zu ärgern und fuhr doch wieder zu McDo…….
Aber! Schon zwei Jahre führte ich zwei schnell Hunde, die beide mittlerweile im Agility angekommen waren. Hier gab es immer wieder Konflikte mit meiner Kondition und Fitness. Klar, die Hunde waren super ausgebildet und schnell…..ICH NICHT! Es war mir so peinlich als ich dann einen gefilmten Lauf von mir sah. Ich hampelte da neben meiner Hündin her. Es machte mir bewusst, wenn ich mein Hobby weiter ausleben und ausbauen möchte, dann ging es so nicht weiter. Ich musste abnehmen und damit meinen Hunden gerecht werden. Schließlich hatte ich mich bewusst für diese Rasse entschieden. Also: Verantwortung übernehmen!!!
Zudem wechselte ich zu November den Beruf. Hier würde Sport und Schwimmen wöchentlich auf dem Plan stehen.
Ich wollte nicht dagegen ansehen und immer weiter nach Ausreden suchen müssen, warum dies und jenes nicht funktioniert.

Mein Weg
Es war nie schwierig das Ziel im Auge zu behalten. Wohin ich wollte war klar: unter 100 kg, dann unter 95, unter 88 lg. dann kam zum ersten Mal der Gedanke, dass eine 7 am Anfang auch schön wäre. Ich bin 1,78m groß! Der große Unterschied zwischen Denken und Tun ist wohl, aktiv zu werden. Während meiner Abnahme habe ich nach genau einem Jahr, mit 86 kg, für drei Monate versucht mein Gewicht zu halten. Es klappte leider überhaupt nicht. Immer wieder kamen richtige Fressflashs und die dauerten ein paar Tage. So hatte ich nach acht Monaten die 100kg-Marke wieder überschritten. Das durfte nicht so weiter gehen. Ich war so stolz schon 40 kg abgenommen zu haben, nun waren es nur noch 27 kg weniger.
An einem Sonntag im August 2016 habe ich mich binnen weniger Minuten entschieden wie es weiter geht und mich bei WW online angemeldet. Eine Freundin machte dies einen Tag später, was mir rückblickend viel brachte. Jemanden zum Austausch haben, der Erfolg und Misserfolg mit einem teilt….einfach wichtig! Wir machten gemeinsam eine Weiterbildung zu der Zeit. Diese forderte uns häufig Grenzen zu überschreiten. Grenzen überschreiten war mein Alltag geworden. Wie durch die Abnahme äußerlich, veränderte ich mich auch insgesamt. Hatte ich mir etwas vorgenommen, so zog ich es durch. Hatte ich ein Ziel vor Augen, so erreichte ich es! Alles lief gut – von August 2016 bis Juni 2017 nahm ich 21 kg ab. Dann kam er: der Einsturz!

Ich befand mich in den Vorbereitungen für meine Abschlussprüfungen. Und…ich griff wieder zu Süßigkeiten, hatte den Kopf nicht mehr für die gesunde Ernährung. Eine Auseinandersetzung mit dem bis dahin gelernten und gewohnten ging nicht. Hatte ich einen Tag zu viel gegessen, dann war es mir am nächsten Tag wieder egal. Jedoch, ich habe es genossen. Genuss gab es früher nicht in der Form ;) Einigen guten Tagen folgten Wochen außerhalb der Punkte. Es ging auf und ab mit meinem Gewicht. Es durfte nicht so weitergehen!

Also packte ich im Februar 2018 an und fuhr nach Ahaus ins Workshop. Fest entschlossen mich anzumelden. Super nervös ging ich rein…mit prickelnden 87 kg. Ganz klein und unsicher fühlte ich mich auf einmal wieder! Dann kam meine Rettung. Mich grüßte jemand mit Namen! Ich wusste nicht sofort wer es ist. Erst als mich jemand zweites auch ansprach, da habe ich das Mutter-Tochter-Gespann erkannt. Oh was tat das gut! So wurde das Workshop am Mittwochabend meine Zeit. Zeit, die ich mir bewusst für mich nahm!
Durch das Workshop war mein Druck weg, ständig zuhause auf die Waage zu hüpfen. Meine Waage wurde zum Kellerkind. Einmal die Woche und das ausschließlich bei Marion im Workshop wurde gewogen, alles andere ist egal. Immer gespannt wie früher an Heiligabend ging ich drauf. Ein nettes Gespräch ergab sich immer automatisch. Alle Fragen und Unsicherheiten wurden schnell aus der Welt geschafft und im Workshop konnte man offen über die aktuellen Themen sprechen. Ich freue mich immer auf die Workshop und weiß, auch als Goldmitglied möchte ich da so oft wie möglich weiter teilnehmen!

Heute bedeutet „My Way“:
- Essen macht Spaß und ist Genuss.
- „Nein!“-sagen! Essen, nicht weil es sich so gehört, sondern, weil ich es möchte. Mein Umfeld wusste von Anfang an, dass ich abnehmen möchte und die meisten - - Freunde haben mich gut unterstützt.
- ich wähle, was ich essen möchte und nehme nicht alles.
- auch ein Tag mit viel zu vielen Punkten ist ein guter Tag, WENN der nächste wieder ins Programm führt. (und ich hatte da sehr viele 2018 an von…ohne, dass sich die wöchentlichen Ergebnisse auf der Waage extrem dadurch beeinflussen ließen!).
- ich habe neue Lieblingsspeisen. Es muss nicht mehr schnell und viel sein, sondern lecker!
- Kein Hungergefühl aufkommen lassen! Das tägliche Obst muss sein. Bei mir ist das locker 1 kg am Tag. Den Heißhunger schalte ich damit aus.Ebenso suchte/suche ich immer nach Lebensmitteln, wo ich lange für wenige SP essen kann!
- Bewegung gehört für mich zum Alltag mehr denn je, ist ja klar! Es macht mir Spaß, mich draußen zu bewegen und auch damit nicht nur für mein Gewicht, sondern vor allem auch für meinen Kopf etwas zu tun.
- Ich kann meine Kleidung vor Ort kaufen und fühle mich gut dabei!
Mit Druck und Zwang baue ich Frust auf.
Dann lieber mal weniger Sport
oder eine Zero-Mahlzeit mehr, wenn ich es doch brauche!
MY WAY bedeutet, ich tue das, was MIR gut tut!

Datenschutzerklärung
Wir und unsere Partner speichern und/oder greifen auf Informationen auf einem Gerät zu, z.B. auf eindeutige Kennungen in Cookies, um personenbezogene Daten zu verarbeiten. Sie können Ihre Präferenzen akzeptieren oder verwalten, einschließlich Ihres Widerspruchsrechts bei berechtigtem Interesse. Klicken Sie dazu bitte unten oder besuchen Sie zu einem beliebigen Zeitpunkt die Seite mit den Datenschutzrichtlinien. Diese Präferenzen werden unseren Partnern global als Teil eines Industriestandard mitgeteilt und haben keinen Einfluss auf Surf-Daten. Sie können Ihre Einwilligung später jederzeit ändern / widerrufen, indem Sie auf den Link „Cookie-Richtlinie” unten auf der Website klicken. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.